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Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

Auftraggeber

Die Maßnahme wird im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Berufsberatung durchgeführt.

Zielgruppe 

Zur Zielgruppe gehören Schüler/-innen allgemeinbildender Schulen, die voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, den Abschluss zu erreichen und den Übergang in eine berufliche Ausbildung zu bewältigen. Dabei sind nur Schüler/-innen einzubeziehen, die zunächst den Ersten allgemeinbilden Schulabschluss oder in Ausnahmefällen einen Förderschulabschluss anstreben. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sind in besonderem Maße zu berücksichtigen.

Zugangsvoraussetzungen

Die Auswahl treffen die für die Schüler/-innen zuständigen Lehrkräfte und Berufsberater/-innen. Die Teilnahme an der Berufseinstiegsbegleitung ist freiwillig. Sie beginnt in der Regel in der Vorabgangsklasse (8. Jahrgang).

Zusammenarbeit

Unsere Kooperationsschulen in der Maßnahme Berufseinstiegsbegleitung sind:

  • Leif-Eriksson-Gemeinschaftsschule in Mettenhof
  • Toni-Jensen- Gemeinschaftsschule in Dietrichsdorf

Die Zusammenarbeit erfolgt in erster Linie mit den Jugendlichen selbst sowie mit deren Eltern, den beteiligten Lehrkräften und der Schulsozialpädagogik, der zuständigen Berufsberatung, den Praktikums- und Ausbildungsbetrieben, den Berufsschulen und ggf. mit ortsansässigen Hilfeangeboten.

Inhalt

Als Begleiter/-innen unterstützen wir die jungen Menschen unter Berücksichtigung ihrer Stärken, Interessen und Fähigkeiten bis zu drei Jahre lang mit den Zielen:

  • den Schulabschluss zu schaffen
  • bei persönlichen Problemen zu stabilisieren
  • die Ausbildungsreife zu erlangen
  • ein realistisches Berufsziel zu finden (u. a. durch Praktika)
  • bei der Ausbildungsstellensuche und beim Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen zu unterstützen
  • in Vorstellungsgesprächen sicher aufzutreten
  • sich im ersten Ausbildungsjahr zurechtzufinden
  • die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Die Begleitung findet besonders während der regelmäßigen Präsenzzeiten an den Schulen statt, um mit den Jugendlichen zeitnah, zentral und verlässlich zusammenzuarbeiten. Wichtiges Instrument hierbei ist der engmaschige Beratungskontakt, innerhalb dessen ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen den Jugendlichen und der Begleitung aufgebaut wird, um so den bestmöglichen Weg in die Ausbildung zu finden. Wenn die Jugendlichen Etappenziele geschafft haben, blicken wir auf das Geleistete zurück, geben Tipps und Unterstützung für die weiteren Schritte. 

Dies macht Mut fürs nächste Mal. Die Berufseinstiegsbegleitung endet ein halbes Jahr nach Beginn einer beruflichen Ausbildung. Erfolgt in Einzelfällen der Übergang in eine berufliche Ausbildung nicht, endet die individuelle Begleitung spätestens 24 Monate nach Beendigung der allgemeinen Schule.

Ansprechperson: Sabine Kahl